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Dies academicus 2006 der TU München

Ehrensenatorwürde an Burkhard Göschel und Gerhard Hess verliehen

Gerhard Hess, Wolfgang A. Herrmann und Burkhard Göschel (v.l.n.r.)

07.12.2006, Pressemitteilungen

Auf ihrer akademischen Jahresfeier verleiht die TU München (TUM) an Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise um die Entwicklung der Hochschule verdient gemacht haben, die Würde eines Senators ehrenhalber. In diesem Jahr werden am 7. Dezember 2006 Burkhard Göschel, Mitglied des Vorstands der BMW AG, und Gerhard Hess, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands des Bayerischen Bauindustrieverbands, zu Ehrensenatoren der TUM ernannt.

Burkhard Göschel (61) erhält die Auszeichnung „in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Profilierung der TU München in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder am Beispiel des TUM Institute for Advanced Study, das durch seine maßgebliche Mitwirkung als Neubau auf dem Wissenschaftscampus Garching rasch realisiert werden kann“.

Göschel habe in seiner Verantwortung für Forschung und Entwicklung die bestehenden Kooperationen mit der TU München verstetigt und verstärkt, heißt es in der Laudatio. Selbst Alumnus der Hochschule, war er 1965 bis 1970 am Institut für Motorenbau als Wissenschaftlicher Assistent tätig und promovierte in seinem Fach. Er trat in die BMW AG ein, um zunächst das Projekt Roadster und im Anschluss die Baureihe Sondermodelle zu leiten. Über die Position der Gesamtfahrzeugentwicklung hinaus wurde er im März 2000 als Entwicklungsvorstand berufen.

Während seiner gesamten Industrietätigkeit blieb Göschel stets der wissenschaftlichen Forschung treu. Viele Kooperationsprojekte mit der Fahrzeug- und Motorenforschung an der TUM gingen auf sein Engagement zurück, so die Laudatio. Im Jahr 2004 wurde er zum Ehrendoktor der TUM ernannt. Daneben ist er seit Jahren Vorstandsvorsitzender beim Bund der Freunde der TU München e.V. In diesem Ehrenamt engagiere er sich in vorbildlicher Weise für die Belange des wissenschaftlichen Nachwuchses. „Unprätentiös, aber effizient“ habe er den Förderverein zu großer Wirkung gebracht.

Gerhard Hess (60) erhält die Auszeichnung „in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen für die Internationalisierung der TU München, insbesondere für die Initiative zur Errichtung des Internationalen Begegnungszentrums mit Gästehaus im Zentrum Münchens“.

Hess setzt sich seit Jahren erfolgreich für ein modernes und zukunftsweisendes Konzept der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen im Speziellen und in der TUM im Allgemeinen ein. Er trug entscheidend bei zur Entstehung eines fruchtbaren Dialogs mit dem Bauindustrieverband zu den Zielen in Forschung und Lehre der Fakultät für BV, der in regelmäßigen Gesprächsrunden im jährlichen „convivium professorum“ gepflegt wird. Bei der Einrichtung des für das moderne Bauen bedeutsamen Lehrstuhls für Bauprozessmanagement übernahm er eine hervorragende Vermittlerrolle. Hochgeschätzt sei überdies, so heißt es in der Laudatio, seine „intensive ideelle und materielle Unterstützung des entwicklungspolitisch wichtigen internationalen Masterstudiengangs für Land Management and Land Tenure“, der Deutschlands Vorreiterrolle in den betroffenen Entwicklungs- und Transformationsländern festige.

Besonders verdient mache sich Hess gegenwärtig für die Errichtung eines Begegnungszentrums und eines Gästehauses für internationale Studierende und Gastwissenschaftler in unmittelbarer Nähe des Stammgeländes der TUM, fester Bestandteil des Zukunftskonzepts der TUM im Rahmen der Exzellenzinitiative. Die Wohn- und Begegnungsstätte soll als Magnet der wissenschaftlichen Exzellenz und als Forum für den Austausch zwischen Universität und Wirtschaft dienen. Gegen Widrigkeiten und mit großer Ausdauer habe sich Hess bei der Findung eines Grundstücks im Herzen Münchens eingesetzt und somit die Realisierung des Projekts in zentraler Lage gegenüber dem Siemens-Forum ermöglicht. Das Projekt, dessen Finanzierung die TUM dem persönlichen Einsatz von Hess verdanke, habe eine „wichtige Leuchtturmfunktion für die beiden TUM-Fakultäten für Bauingenieur- und Vermessungswesen bzw. Architektur, aber auch für die Technische Universität im Ganzen“, so TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann.

Kontakt: presse@tum.de

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