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„Besonders forschungsstarker Standort der Universitätsmedizin in Deutschland“:

Wissenschaftsrat steht zur Medizin der TU München

30.01.2006, Press releases

Die Technische Universität München (TUM) und das TUM-Klinikum rechts der Isar begrüßen die Bewertungen und Empfehlungen des Wissenschaftsrats, der am 30.1.2006 sein Gutachten vorlegt.

„Damit wird die kontinuierliche Aufbauarbeit der TUM-Medizin bestätigt und auch offiziell anerkannt“, kommentieren Prof. Rüdiger Siewert, Ärztlicher Direktor des Klinikums rechts der Isar der TUM, und Prof. Markus Schwaiger, Dekan der Fakultät für Medizin, den Bericht des Wissenschaftsrats. TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann sieht in dem Votum eine „glänzende Bestätigung unserer gemeinsamen Schwerpunktpolitik“, die auf die Verschränkung der Medizin mit den Natur- und Ingenieurwissenschaften setzt.  „Aus eigener Kraft haben wir in wenigen Jahren vier Lehrstühle für Medizintechnik geschaffen, deren Zahl bis 2010  auf zehn erhöht wird,“ so Herrmann.

Starke Forschung – erstrangige Krankenversorgung

Der Wissenschaftsrat hebt die Forschungsstärke der TUM-Medizin und die Leistungsfähigkeit des Klinikums rechts der Isar hervor. Gemessen an Drittmitteln und Publikationen zähle die Fakultät für Medizin mit dem Klinikum rechts der Isar mit zu den „besonders forschungsstarken Standorten der Universitätsmedizin in Deutschland“. Gewürdigt wird der hohe Anteil an Stiftungsprofessuren mit grundlagenwissenschaftlicher Ausrichtung; dazu gehören die Neurowissenschaften (Friedrich-Schiedel-Stiftung) und die Ernährungsmedizin (Else-Kröner-Fresenius-Stiftung), die Brücken zu den anderen TU-Fächern in Garching und Weihenstephan bilden.

„Das Klinikum der TUM“, so der Wissenschaftsrat, „hat sich zu einem modernen Hochleistungskrankenhaus der Maximalversorgung entwickelt und verfügt über günstige wettbewerbliche Voraussetzungen“. Besondere Anerkennung zollt der Wissenschaftsrat dem interdisziplinären Tumortherapie-Zentrum (TTZ). „Dass der Wissenschaftsrat die im TUM-Klinikum deutschlandweit erstmalig eingeführte Department- und Zentrenstrukturen als richtungsweisend einstuft, ermutigt uns, auf diesem Weg konsequent fortzuschreiten“, sagte der Ärztliche Direktor, Prof. Siewert.

Kooperation und Integration


Die Empfehlung des Wissenschaftsrats, die interdisziplinäre Vernetzung der Forschungsprojekte innerhalb der TUM noch weiter zu intensivieren, entspricht dem Konzept der Hochschule. Gefordert wird die verstärkte Bildung hochschulübergreifender medizinischer Forschungszentren, wie sie aus vielen DFG-Sonderforschungsbereichen heraus bereits angelegt sind. So sollen die interne Forschungsförderung beider Standorte angeglichen und Berufungsstrategien abgestimmt werden. „Das Münchner Studienzentrum der TUM“, so der Wissenschaftsrat, „bildet einen guten Ausgangspunkt für ein gemeinsames Koordinierungszentrum für Klinische Studien beider Standorte.“

Deutsches Herzzentrum zum TUM-Klinikum

Der Wissenschaftsrat empfiehlt die vollständige Integration des Deutschen Herzzentrums München (DHM) in das TUM-Klinikum rechts der Isar zum Januar 2007. Das DHM ist schon jetzt akademisch an die TU München angegliedert, so dass beispielsweise alle Berufungen von Professoren über die TU München laufen. Das DHM gilt in Fachkreisen als herausragendes Zentrum für Herzkreislauf-Erkrankungen, u.a. in der Kinderherzchirurgie. Die Integrationsabsicht verfolgen TUM und Klinikum schon seit geraumer Zeit, nicht zuletzt wegen der überragenden Bedeutung moderner Hochtechnologie in der Herzkreislaufmedizin.

Zukunft in der Medizintechnik


Zusammenfassend hebt der Wissenschaftsrat die seit Jahren geleistete Aufbauarbeit und die klare Strukturplanung der TUM-Medizin hervor, bestätigt die Zukunftsfähigkeit des Klinikums rechts der Isar und empfiehlt nachdrücklich den Ausbau der bereits eingeleiteten Zusammenarbeit mit der LMU („Verbund Münchner Universitätsmedizin“). Angemahnt wird die beschleunigte Entwicklung des „Medical Engineering“. Dazu Präsident Herrmann:  „Die Integration der Medizin in die naturwissenschaftlich-technische Kompetenz der TU München ist das einzig richtige Zukunftskonzept. Die Medizintechnik wird morgen zu den stärksten Säulen des Gesundheitswesens und unserer Volkswirtschaft gehören. Das Wertschöpfungspotenzial ist hier praktisch unbegrenzt. Nur mit einer Führungsrolle auf diesem Feld bleibt Deutschland international wettbewerbsfähig.“

„Münchner Medizinfusion“ vom Tisch


Erledigt haben sich mit dem Bericht des Wissenschaftsrats Gerüchte von einer „Münchner Medizinfusion“, die von der TUM- und Klinikumsleitung stets abgelehnt wurde. Die TUM-Medizin habe seit der letzten Begutachtung vor 10 Jahren eine starke Aufwärtsentwicklung genommen, so der Wissenschaftsrat. Für die von der TUM verfolgte sog. „Rückwärtsintegration“ der Medizin in die technischen Disziplinen mahnt der Wissenschaftsrat die Einbeziehung der Werkstoffwissenschaften und der Informatik an. Dazu Dekan Prof. Markus Schwaiger: „Mit zwei Lehrstuhlberufungen (Prof. Lüth und Prof. Navab) hat die Hochschule dafür im Jahre 2005 wichtige Schritte gesetzt.“
Im Einklang mit dem Wissenschaftsrat, so Schwaiger, stehe auch das neueste FOCUS-Ranking, in dem die TUM-Medizin die Platzziffer 1 der deutschen Hochschulmedizin errungen hatte.

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