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Lehr- und Forschungseinrichtungen in Weihenstephan und im Klinikum rechts der Isar

TU-Präsident initiiert Zentralinstitut für Ernährungsforschung

24.01.2001, Press releases

Die Hochschulleitung der TU München hat in ihrer Erneuerungspolitik einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt: Hochschulübergreifend entsteht das Zentralinstitut für Ernährungsforschung, das die Themenkomplexe Nahrungsmittel, Ernährung und Ernährungsmedizin bündeln soll. "Die Ernährung erhält nicht nur unsere Lebensfunktionen, sie ist auch ein einflussreicher Umweltfaktor und entscheidet ganz wesentlich über unsere Gesundheit. Weil aber Nahrungsmittel und Ernährung wissenschaftlich eine hochkomplexe Materie sind, ist die Wissenschaft gefordert", so Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann. Mit dem Hinweis auf die Zunahme ernährungsbedingter Krankheiten, wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und andere Stoffwechselerkrankungen, weist er der Ernährungsmedizin im neuen Zentralinstitut einen hohen Stellenwert bei.

Das Zentralinstitut für Ernährungsforschung, das unmittelbar der Hochschulleitung zugeordnet ist, erhält auf dem Forschungscampus des Wissenschaftszentrums Weihenstephan ein neues Gebäude, dessen Planung abgeschlossen ist. Es umfasst zwei Gebäudekomplexe mit ca. 3.100 Quadratmetern Hauptnutzfläche. Einen Teil erhält das aus Stiftungsmitteln finanzierte "Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin", das zweite Gebäude wird dem Zentralinstitut für Ernährungsforschung zugewiesen. Damit begegnen sich in Weihenstephan wichtige Bereiche der molekularen Ernährungsforschung (z.B. Molekularbiologie, Biochemie, Ernährungsphysiologie) und medizinische Themen (z.B. Diätetik, Immunologie, Klinische Ernährung). Klinische Einrichtungen wird die Ernährungsmedizin, ein weiteres profilbildendes Fach der TU-Medizin, im Klinikum rechts der Isar in München erhalten.

Baubeginn für das neue Gebäude soll im Herbst 2001 sein, die Fertigstellung ist für 2003 geplant. Die Kosten belaufen sich auf 31 Millionen Mark, die aus der "Offensive Zukunft Bayern" stammen. Dabei handelt es sich um den dritten großen Neubau in Weihenstephan, der in Herrmanns Amtszeit als TU-Präsident auf den Weg gebracht wurde.

Zum Wintersemester 2001 bietet die TU München neue Studienmöglichkeiten zur Sicherung des ernährungswissenschaftlichen Nachwuchses an: Neben dem international ausgerichteten sechssemestrigen Bachelor-Studiengang Ernährungswissenschaft (Nutrition Science), gibt es die dreisemestrigen Master-Studiengänge Ernährungsmedizin, Lebensmittel und Ernährung sowie Öffentliche Gesundheit. Forschungsmöglichkeiten sind im Wissenschaftszentrum Weihenstephan, in den Garchinger Naturwissenschaften und in der TU-Medizin vorhanden.

Mit der Koordination der fachlichen Aufbauarbeit für das neue Weihenstephaner Zentralinstitut hat die Hochschulleitung Prof. Hannelore Daniel beauftragt, die den Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie innehat und an der Neukonzeption der Studienangebote maßgeblich beteiligt war.

Kontakt: presse@tum.de

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