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Gender-Zentrum mit Qualitätsmanagement eingerichtet

TUM erfolgreich im CEWS-Hochschulranking 2009

12.06.2009, News

Gleichstellung von Frauen und Männern: An der Technischen Universität München (TUM) wird sie erfolgreich umgesetzt. Beim dritten „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten“, das vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) vorgelegt wurde, erhielt die TUM erneut sehr gute Noten: In der Gesamtbewertung von 65 Universitäten ist sie die beste bayerische Universität und neben der TU Berlin die beste Technische Universität in Deutschland.

„Spitzenuniversität und Gendergerechtigkeit schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Parallel zu ihrer aktiven Gleichstellungspolitik war die Technische Universität München nicht nur in der Exzellenzinitiative 2006 erfolgreich, sie ist mittlerweile auch die drittmittelstärkste deutsche Universität und verzeichnet eine bundesweit überproportionale Nachfrage bei den Studierenden,“ kommentiert TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann das aktuelle CEWS-Hochschulranking 2009 der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen. „Diese Bewertung zeigt, dass wir unserem strategischen Ziel nachkommen, die attraktivste Technische Universität für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen zu werden.“

In der Spitzengruppe rangiert die TUM erneut bei den Promotionen, bei den Habilitationen und beim Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal. Im Ranking der Kategorie „Professuren“ und „Steigerung des Frauenanteils an Professuren“ liegt die TUM mit einem soliden Platz im Mittelfeld. Selbst bei dem aktuellen Anteil an Studentinnen ist die TUM im Mittelfeld, obwohl sie es hier mit ihrem Fächerspektrum als Technische Universität wesentlich schwerer hat als geistes- und kulturwissenschaftlich geprägte Universitäten: Seit 1995 stieg der Frauenanteil bei den Studierenden von 25% auf 33% (2009), bei den Professorinnen von 3% auf 13%.

Die Grundlagen ihrer Gender-Politik hatte die TUM im Jahre 1995 mit dem ersten Gleichstellungsplan gelegt. Das seitherige Engagement wurde im Zukunftskonzept „TUM.THE ENTREPRENEURIAL UNIVERSITY.“ der Exzellenzinitiative 2006 fokussiert, dem die Zertifizierung als „Familiengerechte Hochschule“ folgte (2007). Die TUM wendet bewusst keine Frauenquoten an, sondern wählt in der Mehrzahl ihrer Fächer die Studierenden in einem zweistufigen Verfahren nach Begabung und Eignung aus. Bei den Professorenberufungen gilt ausschließlich die wissenschaftliche Qualifikation. „Jede neuberufene Professorin ist ein ermutigendes Vorbild für die Schülerinnen, sich einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studium zuzuwenden,“ so Herrmann.

Als Konsequenz hat das Hochschulpräsidium soeben die Einrichtung des „TUM Gender-Zentrums“ beschlossen, das unter der Leitung von Frau Dr. Eva Sandmann die zahlreichen Aktivitäten Gender&Diversity programmatisch zusammenfasst und unter Begleitung von Frau Prof. Susanne Ihsen, Professorin für Genderstudies in den Ingenieurswissenschaften, einem Qualitätsmanagement unterzieht.

















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