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Laotse feiert runden Geburtstag - 10 Jahre Austausch mit Asien

23.07.2008, News

Das International Office der Technischen Universität München lädt zum Sommerfest ein, und das aus gutem Grund: Das Austauschprogramm LAOTSE hat seinen ersten runden Geburtstag. Vor 10 Jahren startete die TUM als Vorreiter unter den deutschen Universitäten ihren Studentenaustausch mit Asien. Heute Abend ab 18 Uhr feiert das International Office im Crazy Bean, der Cafeteria in der TU-Mensa, ein rauschendes Fest. Es kommen japanische Trommler und indische Tänzerinnen – jeder, der ein bisschen asiatischen Flair erleben möchte, ist eingeladen.

„Link to Asia by Organising Traineeship and Student Exchange“ ist der volle Name des Austauschprogramms, das Partnerschaften mit 26 asiatischen Universitäten in Ländern wie China, Thailand und Malaysia umfasst. Den Studenten der TUM und deren Partneruniversitäten wird ein Austausch für ein oder mehrere Semester ermöglicht und können in der Gastuniversität einen Teil ihres Studiums absolvieren, Vorlesungen belegen und Prüfungen ablegen.

Gleichzeitig werden auch Praktika gefördert. Dies bietet den Vorteil, dass Studenten während dieser Zeit an der Gasthochschule immatrikuliert bleiben können und keine Arbeitsgenehmigung beantragen müssen. Die Studenten erhalten im Rahmen eines Praktikums einen Einblick in die Strukturen des Gastlandes, können die fremde Arbeitswelt erfahren und verstehen. „Der Austausch hat mich im Endeffekt dazu gebracht, mich für ein Studium der interkulturellen Kommunikation zu entscheiden. Es waren die kleinen und großen Unterschiede über die ich mich gewundert habe,“ beschreibt Sabine Viererbl ihre Erfahrungen. Sie war eine der ersten Studentinnen, die mit LAOTSE nach Asien gegangen ist. Heute arbeitet sie für die TUM im Bereich der interkulturellen Kommunikation. Sie berät die Studenten und hilft ihnen bei der Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt. „Die Leute sollten in andere Lebensweisen hineinschnuppern. Es ist eine wichtige Erfahrung für das spätere Leben, und eine hervorragende Grundlage für den Einstieg in den Beruf,“ berichtet sie.

Zum LAOTSE-Programm gehört aber auch, dass Vor einem Auslandsaufenthalt Vorbereitungsmöglichkeiten angeboten werden. „Die Zurückgekehrten erzählen von ihren Erfahrungen im Austausch. Es gibt Tipps von Leuten, die schon drüben waren,“ erzählt Felix Köbler, der ein Semester in China verbrachte, von seinen Erfahrungen mit LAOTSE. „Mit dem Visum und der Organisation im Vorfeld hat alles gut geklappt, es kam auch eine schnelle Rückantwort von der Partneruniversität.“ Zusätzlich dazu bietet die TUM als Vorbereitung auch Sprachkurse an. Doch wer die Sprache des Landes nicht beherrscht, sollte sich nicht abschrecken lassen, denn es gibt immer eine Möglichkeit sich doch zu verständigen. „Wenn wir mit dem Taxi gefahren sind, haben wir dem Fahrer einfach eine Karte mir der Adresse gezeigt, “ erinnert sich Köbler an seinen Aufenthalt „oder uns mit Händen und Füßen verständigt, das geht schon irgendwie.“

Die TUM bietet nun seit 1999 ihren Studierenden den Austausch an, und war damit nach der ASEM-Gipfelkonferenz (Asia-Europe Meeting) die erste deutsche Universität, die ein Programm zur Institutionalisierung von Universitätsbeziehungen zwischen Europa und Asien ins Leben gerufen hat. ASEM ist ein informelles Dialogforum, das die Kommunikation zwischen Asien und Europa fördert. Die Mitgliedsstaaten der Länderverbunde beraten sich im Rahmen der zweijährigen Gipfeltreffen über internationale Belange wie die der Wirtschaft und Politik. Aber eben auch Kultur und Bildung sind Themen des Forums, was in Bangkok 1996 und in London 1998 zur Forderung nach einem Austauschprogramm auf universitärer Ebene führte.

Mit LAOTSE kam die TUM den Forderungen nach. Mittlerweile hat die Universität Verbindungen zu acht Ländern aufgebaut. Seit dem offiziellen Programmbeginn 1999 konnte die Zahl der Kontakte mehr als versechsfacht werden. Darunter sind Technische Universitäten in Südkorea und Taiwan, aber auch eine Vielzahl an Hochschulen in Indien und China. In jüngster Zeit gelang es dem International Office der TUM seine Kontakte auf die Philippinen auszudehnen, die Ateneo de Manila University steht neu auf der List der Partneruniversitäten. Die Anzahl der Kontakte ist nicht das einzige, das wächst, auch das Interesse der Studierenden steigt stetig. Im Akademischen Jahr 2007/2008 waren es noch 55, 2008/2009 werden schon 77 Studierende, die im Rahmen des Programms nach Asien gehen. Am beliebtesten war dabei in den letzten drei Jahren Singapur, gleich gefolgt von China und Indien.

Wer herausfinden möchte, ob er sich auch für ein Studium in Asien interessiert, hat bei dem LAOTSE-Sommerfest heute Abend die Gelegenheit dazu. m Verlauf des Abends werden u.a. japanische Trommelmusik, indische Tempeltänze und asiatische Kampfkunst vorgeführt. DJ Bernd Hartwich sorgt für gute Unterhaltung. Zur Stärkung werden bayerische und chinesische Speisen angeboten. 


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