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TU München, zehn Schulen und Bildungszentrum arbeiten zusammen

Schulcluster Benediktbeuern wird gegründet

Im Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern wird das Schulcluster am 16.3. gegründet.

11.03.2010, Press releases

Universität und Schule können sich gegenseitig bereichern und unterstützen, zum Beispiel in der Lehrerausbildung, in der Vorbereitung der Schüler auf das Studium und in der raschen Übertragung von Forschungsergebnissen in den Unterrichtsstoff. Mit diesem Konzept hat die Technische Universität München (TUM) in Bayern ein einzigartiges Netz aus Schulpartnerschaften aufgebaut, so auch mit dem Gymnasium Penzberg. Damit im Umkreis dieser TUM-Referenzschule weitere Schulen von der Kooperation profitieren können, gründet die TUM zusammen mit zehn Schulen und der Bildungsstätte Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern am 16. März das Schulcluster Benediktbeuern.

Es wird voll werden am kommenden Dienstag im Allianzsaal des Zentrums für Umwelt und Kultur Benediktbeuern: Vertreter der zehn künftigen Cluster-Schulen, der Stadt Penzberg, der Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau, der Schulbehörden sowie des Bildungszentrums werden die Urkunde zur Gründung des Schulclusters Benediktbeuern unterzeichen. Das Gymnasium Penzberg wird als Referenzschule zentrale Anlaufstelle für Universität, Schulen, regionale Unternehmen und weitere Partner fungieren.

Benediktbeuern ist nach Berchtesgadener Land und Altötting-Traunstein bereits das dritte Schulcluster der TUM. Ergebnis der engen Kooperation zwischen Schule und Universität war in diesen Clustern zum Beispiel ein Mathematikkurs auf universitärem Niveau für besonders interessierte Schüler, den ein Professor der TUM in den Schulferien gehalten hat. Ein anderes Projekt waren die von TUM und Schulcluster organisierten Robotics-Tage für 75 Sechst- und Siebenklässler mehrerer Schulen, an denen die Schüler Lego-Roboter bauen und programmieren lernten.

Im Schulcluster Benediktbeuern soll unter anderem ein Schülerforschungszentrum entstehen, in dem Schülerinnen und Schüler selbstständig kleinere Forschungsprojekte verfolgen können, wobei ihnen die Betreuer lediglich beratend zur Seite stehen. Anlass können Wettbewerbe wie "Jugend forscht" oder sehr praxisnahe kleine Projekte mit regionalen Unternehmen sein, die in das Schulcluster einbezogen werden sollen. Auf diese Weise können Studien- und Berufswahl der Schüler unterstützt und gleichzeitig das Interesse für naturwissenschaftlich-technische Fächer gestärkt werden.

Die enge Anbindung der Clusterschulen an die TU München soll überdies befördern, dass neue Erkenntnisse aus der Forschung rasch den Weg in den Unterrichtsstoff finden. Prof. Wilfried Huber, Senatsvorsitzender und Mitinitiator des Schulcluster-Konzepts, erläutert: "Mit unserer neuen Fakultät für Lehrerbildung, der TUM School of Education, wollen wir an der TU München die Fachwissenschaften noch enger mit den Fachdidaktiken verzahnen. So können wir gewährleisten, dass zum Beispiel neuste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Chemie adäquat für den Chemieunterricht aufgearbeitet werden. Der Chemieunterricht wird damit aktueller und spannender." Über Lehrerfortbildungen oder auch über Wissenschaftstage und Lernprojekte gelangt das Wissen dann in die Schule.

Die TU München wiederum profitiert vom Schulcluster in der Lehrerausbildung. Die beginnt an der TUM bereits ab dem ersten Semester mit Schulpraktika, die eng mit dem universitären Seminarprogramm verflochten sind und deren Betreuung im Schulcluster auf vielen Schultern ruhen wird. Nicht zuletzt wird auch die Bildungsforschung der TUM mithilfe des Schulclusters Themen bearbeiten können, etwa um neue Konzepte zur Unterrichtsgestaltung und zur Verbesserung der Lehrqualität wissenschaftlich zu bewerten.

Die Partner der Technischen Universität München im Schulcluster sind:

Gymnasium Penzberg als Referenzgymnasium der TU München
Bürgermeister-Prandl-Grundschule Penzberg
Bürgermeister-Prandl-Hauptschule Penzberg
Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg
Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz
Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern
Benediktinergymnasium Ettal
St.-Irmengard-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen
Gymnasium Geretsried St.-Ursula-Gymnasium Schloss Hohenburg, Lenggries
Staffelsee-Gymnasium Murnau

Programmübersicht
der Gründungsveranstaltung am 16. März 2010 im Zentrum für Umwelt und Kultur,
Kloster Benediktbeuern, Don-Bosco-Straße 1, 83671 Benediktbeuern

bis 14 Uhr: Teilnehmer treffen ein ( mit 400 Schülerinnen und Schüler)

Allianzsaal:
14:00 Uhr Beginn und Begrüßung
14:30 Uhr Eröffnungsvortrag "Vom Sternenfeuer zum Fusionskraftwerk"
15:15 Uhr Präsentation von Schulprojekten, u. a. mit einem Experimentalvortrag Physik
16:30 Uhr Podiumsdiskussion "Kann das Leben Zufall sein?"
18:00 Uhr Unterzeichnung des Gründungsvertrags, Hintergrund: musikalischer Beitrag
anschließend Stehempfang und musikalische Darbietungen

In der Tenne und in den Nebenräumen:
15:50 Uhr bis 16:30 Uhr: Schaufenster-Schulprojekte, u.a. Formel 1 in der Schule, Robotik

Kontakt: presse@tum.de

More Information

ProgrammBenediktbeuern.pdf Programm der Schulclustergründung Benediktbeuern, (Type: application/x-download, Size: 298.3 kB) Save attachment
100311_SchulclusterBenediktbeuern.pdf Druckfassung der Pressemitteilung "Schulcluster Benediktbeuern", (Type: application/x-download, Size: 172.8 kB) Save attachment

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