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Zur Akademischen Jahresfeier 2007:

TU-Präsident mahnt internationale beste Standards an

06.12.2007, Press releases

Kritik an langatmig-bürokratischen staatlichen Bauverfahren – Historisches Allzeithoch bei den Studentenzahlen - Ruckartiges Nachfrageplus bei Ingenieurwissenschaften – Lob für „Bayerische Hochschulmilliarde“

Anlässlich der Akademischen Jahresfeier der TU München mahnte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann vor 850 Teilnehmern die planvolle Erschließung der internationalen Bildungsmärkte an, damit Deutschland schon heute auf die im nächsten Jahrzehnt einsetzende „demographische Verknappung“ vorbereitet ist. „Dafür müssen jetzt die bestausgestatteten Studienplätze der Welt aufgebaut werden, die allein für die begabtesten internationalen Talente attraktiv sind.“ Nur dann würden die besten Nachwuchskräfte zum Studium nach Deutschland kommen „und selbstverständlich dafür alles bezahlen, was heute in die USA und zunehmend auch nach Australien strömt“.

Größten Handlungsbedarf gebe es in Bayern bei der Entbürokratisierung staatlicher Bauverfahren, die langatmig, kompliziert und längst zu einem schweren Wettbewerbsnachteil geworden seien. Es könne nicht angehen, dass vom Wissenschaftsrat genehmigte Forschungsbauten mit 50 Prozent Bundesmitfinanzierung fünf Jahre bis zur Fertigstellung brauchen, wie das bei zwei aktuellen TUM-Vorhaben der Fall sei.

Mit Blick auf die erfreulich große, an der TUM bundesweit überdurchschnittliche Nachfrage nach einem ingenieurwissenschaftlichen Studium setzt der TUM-Präsident auf eine weitere „Hochschulmilliarde“, die ab 2012 dem vom Freistaat Bayern bereits 2008 bis 2012 bereitgestellten Ressourcenaufwuchs folgen müsse.

Das quantitative Wachstum der TUM müsse qualitativ beantwortet werden. Dazu leiste die Hochschule schon heute einen erheblichen Beitrag, indem sie mit ihrem hohen Drittmittelaufkommen laufend ca. 2.000 Personalstellen finanziere. Die freiwillige Lehrdeputatserhöhung der Dozenten entspreche dem Äquivalent von weiteren ca. 400 Personalstellen. „Damit ist aber unser Beitrag erschöpft“, so Herrmann. „Allein für das Maschinenwesen haben sich zum laufenden Wintersemester ca. 2.600 Bewerber interessiert, nur ca. 1.200 konnten aufgenommen werden.“

Der Freistaat Bayern seit gut beraten, in neue Hörsäle im Umfeld der Forschungslaboratorien zu investieren, denn allein mit teils dislozierten Anmietungen seien die logistischen Probleme – vor allem mit Blick auf den „doppelten Abiturjahrgang 2011 nicht zu lösen“. Man müsse sich vom schrägen Blick des „Studentenbergs“ lösen und stattdessen dankbar für jedes junge Talent sein.


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