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Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz

Erstes Instrument aus Jülich eingetroffen

17.03.2006, Press releases

Seit 15. März 2006 bereichert ein weiteres Instrument die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der TU München in Garching. Das neue Neutronen-Spinecho-Spektrometer ist das erste von acht Streuinstrumenten, das im Zuge der engen Kooperation der TUM mit dem Forschungszentrum Jülich und des Jülich Center for Neutron Science nun an der Garchinger Hochflussquelle eingetroffen ist und dort in der Neutronenleiterhalle installiert wird.

Der Umzug des Spektrometers nach Garching wird bereits seit mehreren Wochen intensiv vorbereitet. Sein gesamter Unterbau mußte an die neue Position des Neutronenleiters angepasst werden. Neben den erforderlichen Anpassungen an die Geometrie wurden auch neue Magnetspulen eingebaut, welche die Auflösung des Instrumentes noch weiter verbessern. So können an der Forschungs-Neutronenquelle künftig noch langsamere Bewegungsprozesse in Festkörpern mit wesentlich mehr Neutronen und einer höheren Empfindlichkeit untersucht werden. Eines der Hauptanwendungsgebiete ist die Untersuchung so genannter weicher Materie wie Polymere oder organische Moleküle. Hier entscheiden die Bewegungen auf atomaren Längenskalen über die Eigenschaften der Materialien

Bis zum Jahresende 2006 werden noch sechs weitere Jülicher Instrumente in die Neutronenleiterhalle nach Garching umziehen: drei Kleinwinkelstreuapparaturen, ein Diffraktometer für diffuse Streuung, das sich gerade in der Inbetriebnahmephase befindliche Rückstreuspektrometer SPHERES sowie ein neu zu bauendes Reflektometer (MARIA). In der dann auch fertig gestellten Osthalle am FRM II wird ein thermisches Flugzeitspektrometer (TOPAS) installiert werden. Die neuen Instrumente werden sukzessive in Betrieb genommen; sechs davon voraussichtlich bis Sommer 2007.

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