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Dies academicus der TU München

Preis der Landeshauptstadt München für zwei Diplomarbeiten zur Stadtentwicklung

Stadträtin Dr. Ingrid Anker (Mitte) mit den Preisträgerinnen Claudia Weiermann (li.) und Anke Pfeffer (re.)

12.03.2002, Press releases

Der Preis der Landeshauptstadt München für herausragende Abschlussarbeiten an der Technischen Universität München 2002 wurde gestern an zwei Absolventinnen der TUM verliehen: Claudia Weiermann wurde für ihre Diplomarbeit im Fach Geographie und Anke Pfeffer für ihre Diplomarbeit im Fach Architektur ausgezeichnet. Sie teilen sich das Preisgeld von 3500 Euro. Der 1992 geschaffene Preis der Landeshauptstadt München wird jährlich für Abschlussarbeiten vergeben, die sich mit wichtigen Fragen der Stadtentwicklung und der Wirtschaft befassen. Wie in den Jahren zuvor seien die Arbeiten und deren Ergebnisse für die Landeshauptstadt München von großer Bedeutung, lobte Ingrid Anker, Stadträtin und Mitglied der Jury, bei der Preisübergabe.

Claudia Weiermann schrieb ihre Diplomarbeit am Geographischen Institut der TUM zum Thema "Flächenengpässe oder Gewerbeflächennot in München? Wie wachsen kleine und mittelständische Unternehmen heute auf begrenzten Flächen?" betreut von Dr. Ilse Helbrecht. Ihre Untersuchung analysiert Flächenengpässe in München am Beispiel Joseph-Dolling-Bogen und wie kleine und mittelständische Unternehmen heute auf begrenzten Flächen wachsen. "Die Arbeit kann zu grundsätzlichen stadtentwicklungsplanerischen Überlegungen ganz wesentlich beitragen. Folgerungen für die Gewerbeflächenpolitik und deren konkrete Ausgestaltung für München können gezogen werden", heißt es in der Begründung für die Preisvergabe der Stadt München. Außerdem sei die Arbeit beeindruckend geschrieben: "Durch einen klugen und attraktiven Methodenmix (Datenanalysen, Ortsbegehungen, Interviews) wird eine dichte und stimmige Erfassung der örtlichen und zeitlichen Situation erreicht, die mit klaren Graphiken und eingestreuten Interview-Aussagen lebendig und aussagekräftig präsentiert wird."

Die Arbeit von Anke Pfeffer zum Thema "Stadtfoyer - Europäisches Netzwerk für Migration", die sie am Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung (Prof. Ferdinand Stracke) anfertigte, hebt sich nach Meinung der Jury deutlich von den anderen eingereichten Arbeiten zu diesem Thema ab. Das Stadtfoyer soll eine erste mögliche Anlaufstelle für Zuwanderer in der Stadt sein, wo sie Information, Beratung, Betreuung, Sicherheit und Begegnung finden. Die Arbeit von Anke Pfeffer überzeugte die Jury besonders wegen der Standortentscheidung für den Vogelweideplatz und der sehr sensiblen, feinen Überplanung dieses Geländes. "Es handelt sich hier um eine gute und reife Arbeit, auch in Bezug auf die verwendeten Materialien und im Umgang mit den Grünflächen. Der Entwurf stellt eine umfriedete Insel dar und will mit seinem willkommen heißenden Inneren einen Kontrast zum "unwirtlichen" Äußeren schaffen. Die Nutzung ist sehr gut durchdacht und "von außen nach innen", von öffentlich zu privat, angelegt, die Übergänge sind fließend. Die Planunterlagen sind sehr anschaulich und ansprechend gezeichnet", so die Stadt München.

Anke Pfeffer wurde in diesem Jahr bereits von der Architekturfakultät der TU mit dem Hans-Dölgers-Preis für herausragende Studienleistungen ausgezeichnet.

Eine öffentliche Anerkennung für Ihre Diplomarbeiten erhielten außerdem Florian Burgmaier und Sonja Lorey, die beide ihr Studium ebenfalls am Geographischen Institut abgeschlossen haben. Florian Burgmaier arbeitete zum Thema "Kommunale Förderung von Wohneigentum. Wie erfolgreich ist das München Modell?". Sonja Loreys Arbeit trägt den Titel: "Evaluierung des Vorkaufsrechts in Erhaltungssatzungsgebieten. Kann das Vorkaufsrecht als wohnungspolitisches Instrument in Münchner Erhaltungssatzungsgebieten einen Beitrag zum Erhalt der Bevölkerungsstruktur leisten?".

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