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Neue Impulse für die Elektrochemie:

Internationales Kompetenznetzwerk zur Batterieforschung

13.08.2010, News

Mit einem Kick-off-Meeting in Ludwigshafen startete gestern das internationale Forschungsnetzwerk Elektrochemie und Batterien. Die Technische Universität München (TUM) ist in dem von der BASF initiierten Forschungsverbund mit dem Lehrstuhl für Technische Elektrochemie vertreten. Gemeinsam sollen grundlegende Fragestellungen zu Materialien, Komponenten und Systemen für die Elektromobilität und Stromspeicherung bearbeitet werden. Einen Schwerpunkt der Arbeiten bilden neue Materialien und funktionale Komponenten für künftige Batterietypen wie zum Beispiel Lithium-Schwefel- und Lithium-Luft-Batterien.

Akademische Gründungsmitglieder des internationalen Forschungsnetzwerkes sind Professor Hubert Gasteiger von der TU München, Professor Jürgen Janek von der Universität Gießen, Professor Petr Novak vom Paul-Scherrer-Institut in Villigen (Schweiz) und Professor Doron Aurbach von der Bar-Ilan University in Israel. Damit konnten weltweit führende Experten für Elektrochemie und Batterien für die gemeinsamen Ziele gewonnen werden. Das F&E-Netzwerk ist langfristig angelegt und soll in den kommenden Jahren mit weiteren internationalen Partnern ausgebaut werden.

„Für die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und für die Markt durchdringende Einführung von Elektrofahrzeugen, das heißt für wirkungsvolle Elektromobilitätskonzepte, brauchen wir deutlich bessere Energiespeicher,“ sagt Professor Gasteiger. „Die Zusammenarbeit im Kompetenznetzwerk wird dazu beitragen, geeignete Systeme schnell zu identifizieren und in marktfähige Produkte zu übertragen.“ Weitere positive Impulse und Synergien ergeben sich aus der Mitarbeit im Wissenschaftszentrum Elektromobilität der TU München, das die Kompetenzen von inzwischen mehr als 50 Lehrstühlen aus Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften der TUM bündelt.

„Die BASF bringt ihre lange Erfahrung mit der Entwicklung und Umsetzung elektrochemischer Verfahren in das neue Netzwerk ein“, erklärt Dr. Andreas Fischer, der das Forschungsgebiet Elektrochemie leitet. Als eines der wenigen Chemieunternehmen hat die BASF in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich elektrochemische Forschung betrieben und kann heute auf das Fachwissen von etwa 40 F&E-Mitarbeitern in diesem Gebiet aufbauen.

Ein Schwerpunkt des Forschungsnetzwerks sind neue Konzepte, Komponenten und Materialien für Lithium-Schwefel- und Lithium-Luft-Batterien. Während die akademischen Partner vor allem das Grundlagenwissen für die Entwicklung leistungsfähigerer Batterietypen erweitern, bieten die Unternehmenslabors umfangreiche Möglichkeiten zur Optimierung der Leistungsfähigkeit innovativer Batteriezellen und zur Prüfung neuer Konzepte auf ihre Umsetzbarkeit in einen technischen Maßstab.

Kontakt:

Prof. Dr. Hubert A. Gasteiger
Technische Universität München
Department Chemie – Institut für Technische Elektrochemie
Lichtenbergstraße 4, 85747 Garching, Germany
Tel.: +49 89 289 13628 – Fax: +49 89 289 13674
E-MailInternet

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