TUM senkt Kohlendioxid-Ausstoß
03.07.2009, Aktuelle Meldungen
Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, verbessert die Technische Universität München ihre CO2-Bilanz. Dabei wird sie vom Bundesumweltministerium finanziell unterstützt. Von April 2009 bis März 2010 wird ein Energieeinsparungskonzept für den TUM-Standort Innenstadt (Stammgelände) erstellt. Es soll klären, wie die Energieversorgung der Gebäude optimiert werden kann. Das Projekt mit dem Förderkennzeichen 03KS0410 wird von dem unabhängigen Ingenieurbüro Team und Technik GmbH durchgeführt.
Die Gebäude des TUM-Stammgeländes stammen zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert, als jüngste Erweiterung wurde 1992 das Gebäude Innenhof mit dem Audimax errichtet. Das TUM-Stammgelände wird durch ein eigenes Heizkraftwerk versorgt, das im Winter über Kraft-Wärme-Kopplung mit zwei Hochdruckwasserrohrkesseln und einer Turbine betrieben wird. Im Sommer wird mit zwei Großwasserraumkesseln Sattdampf erzeugt.
Im Zug des Pojekts werden alle Gebäude einzeln analysiert, um energetische Verbesserungsmöglichkeiten feststellen zu können. Dabei werden Energiebedarf und Kostenstruktur genau analysiert, damit die Energie- und Stoffströme verbessert werden können. Eine Erhebung der genauen baulichen und technischen Daten soll Schachpunkte in Nutzungsstruktur, Anlagentechnik und durch Nutzerverhalten zutage bringen. Gleichzeitig wird auch die Wirtschaftlichkeit gegenüber des Fernwärmebezugs externer Anbieter geprüft.
Mit den Ergebnissen dieser Untersuchungen wird ein Durchführungskonzept sowie eine Prioritätenliste erstellt werden, damit die Einsparungen an Energie und CO2 kostenoptimiert umgesetzt werden.
Weitere Informationen:
Projektträger Jülich
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
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