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Modernste Bildgebung an lebenden Organismen erlaubt Entwicklungsbeobachtungen in langen Zeitreihen

21.12.2007, Aktuelle Meldungen

Ein Wissenschaftler-Team der TU München, des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit und der Harvard University unter der Leitung von Prof. Vasilis Ntziachristos haben eine neues bildgebendes Verfahren entwickelt, das weit über die bisherige Mikroskopie hinausgeht. Das neue Verfahren erlaubt nicht-invasive Bildgebung von Geweben lebender Organismen und Tieren wie Insekten, Fischen und kleinen Säugetieren.

Die optische Mikroskopie, die vor 350 Jahren entwickelt wurde, ist bisher eines der grundlegendsten Instrumente in der Biologie sowie der Diagnostik. Auch weiterhin wird sie eine wichtige Methode zur Visualisierung von Geweben und Zellen bleiben. Jedoch unterliegt die Mikroskopie der wesentlichen Limitierung, nicht weiter als einen halben Millimeter unter die Oberfläche von Geweben und Strukturen blicken zu können.

„Mit unseren Methoden wird es möglich, neue Abbildungen zu erreichen, die bisher selbst für die moderne Mikroskopie unerreichbar sind. Damit können wir die Dynamik und die Koordination in der Entwicklung und Funktion von vielen verschiedenen biologisch bedeutsamen Species studieren“, erläutern Claudio Vinegoni und Daniel Razansky. Sie gehören zu den Wissenschaftlern, die die Methode maßgeblich mitentwickelt haben. In ihrer Studie ist es gelungen, die Entwicklung des Flügels einer Fruchtfliege (Drosophila melanogaster) über mehrere Stunden hinweg zu beobachten, ohne der Fliege dabei Schaden zuzufügen. Konventionelle biologische Methoden hätten dagegen histologische Analysen einer großen Anzahl von toten Fliegen benötigt, jedoch keine so präzise Aufnahmen im zeitlichen Verlauf hervorgebracht. Die neue Methode, die in einer der jüngsten Ausgaben von Nature Methods veröffentlicht ist, eröffnet eine bahnbrechende Dimension der biologischen Forschung. Sie erlaubt es, viele dynamische Abläufe in einem längeren Zeitverlauf zu beobachten, ohne dabei zerstörerisch zu wirken.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in:
In vivo imaging of Drosophila melanogaster pupae with mesoscopic fluorescence tomography
Claudio Vinegoni, Chrysoula Pitsouli, Daniel Razansky, Norbert Perrimon, Vasilis Ntziachristos, Nature Methods (09 Dec 2007)

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