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Technical University of Munich

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 Fortbildung

Qualität und Exzellenz durch gendersensible Berufungsverfahren

Thursday 28.03.2019, 09:00 - 17:00



Venue:

Seminarraum Z536 

Speaker
Dr. Lisa Horvath

Berufungskommissionen und ihre unterschiedlichen Mitglieder stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Obwohl die Besetzung von vakanten Professuren in Deutschland gut gelingt, bieten aktuelle Forschungsergebnisse wie neue Praxisansätze viel Verbesserungsmöglichkeiten für die Gestaltung und Abwicklung von Berufungsverfahren.

Die Inhalte

Berufungskommissionen und ihre unterschiedlichen Mitglieder stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Obwohl die Besetzung von vakanten Professuren in Deutschland gut gelingt, bieten aktuelle Forschungsergebnisse wie neue Praxisansätze viel Verbesserungsmöglichkeiten für die Gestaltung und Abwicklung von Berufungsverfahren.

Der Nutzen für Sie

Sie erhalten einen kompakten Einblick in die aktuelle wissenschaftliche Evidenz zu Gender-Biases wie auch dagegen wirkende Erfolgsfaktoren in Berufungsverfahren. Sie entwickeln ein Vorurteilsbewusstsein und wissen, wie sie eventuelle Wahrnehmungs- & Beurteilungsverzerrungen reduzieren oder vorbeugen können. Sie erproben praktische Umsetzungen von etablierten Personalauswahl-Methoden für Berufungskommissionen. Sie diskutieren und erarbeiten - individuell und in der Gruppe - Handlungsspielräume und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zur Erhöhung der Gendersensibilität in Berufungsverfahren.

Der Ablauf

In diesem Workshop wird evidenz- & praxisorientiert ein strukturierter und gendersensibler Berufungsprozess vorgestellt. Es wird beispielsweise eingegangen auf die Wichtigkeit der Erstellung von Anforderungsprofilen, wie gendersensible Stellenanzeigen aussehen können, auf die Relevanz verbindlicher Bewertungskriterien, und wie Machtdynamiken und Fehlurteile in Abstimmungen für die „3er-Liste“ minimiert werden können. Ein weiterer Punkt sind Wahrnehmungs- & Beurteilungsverzerrungen (Biases) durch Geschlechterstereotype.

Es wird mit einer Verknüpfung von Inputs seitens der Vortragenden, aktuellen Forschungsergebnissen, Reflexionen und Diskussionen zum Praxistransfer im Plenum gearbeitet. Dabei werden die Erfahrungen und Kompetenzen der Teilnehmenden substantiell miteinbezogen und genutzt.


Organizer
Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement

Contact
Dr. Sylvia Hubner


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