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DA/MA Kooperation mit FSC: Einfluss virtualisierter I/O-Kanäle auf das IT-Management

18.07.2008, Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten

Tägliche Administrationsschritte in einem Rechenzentrum wie Server-Konsolidierung, -Failover, -Migration oder aber die Einführung neuer Hardware wird häufig durch Inkompatibilität, Resizing von Server-Komponenten und administrativen Zuständigkeitsgrenzen behindert. Diese Behinderungen führen zu zeitlichen Verzögerungen der Maßnahmen oder generieren Fehler in der manuellen Umsetzung, welche weitere erhebliche Kosten neben der eigentlichen Investition in die notwendige Hardware nach sich ziehen.

Zur Vermeidung dieser "Betriebskosten" sucht man nach professionellen Automatisierungs- und Strukturierungstechniken, die zu homogenisierten Abläufen (z.B. durch homogenisierte Hardware und somit einheitliches Verhalten) und erhöhter Modularisierung der IT-Landschaft führen sollen. Virtualisierung ganzer Server und Infrastrukturkomponenten einerseits und intelligentes Management der Netzpfadtopologie andererseits erlaubt eine flexiblere Handhabung der Managementvorgänge sowie eine Bereinigung der administrativen Zuständigkeitsbereiche (z.B. Server-, Netzwerk-, Storage-Administration).

Verschiedene Virtualisierungs- und Emulationsansätze sowohl auf Hardware- wie auch Software-Ebene sind teilweise bereits realisiert. So wandern z.B. Hypervisorfunktionen zur Ressourcen-Emulation in die Schicht des Mainboard-BIOS wo CPUs und I/O-Adapter Virtualisierungsunterstützung (z.B. Intel VT-x, AMD-V, "virtuelle Firewalls", NPIV etc.) bieten. Eine weitere Möglichkeit Virtualisierung direkt auf Ebene von Hardwarekomponenten effizient zu realisieren und/oder zu unterstützen ist die Virtualisierung von I/O-Kanälen. Dies kann u.a. durch sog. "Path Grouping" für Fibre Channel (FC) oder auch NIC- (Network Interface Card) und HBA- (Host Bus Adapter) Emulation ermöglicht werden.

Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Einflüsse der Virtualisierung von I/O-Kanälen auf derzeitige und zukünftige Management-Prozesse. Dabei ist insbesondere die aktuelle Rollenverteilung der Administratoren mit ihrer vergleichsweise scharfen Abgrenzung der Zuständigkeitsbereiche im Wandel zur Administration hochgradig flexibler Infrastrukturen mit nur schwer strikt voneinander trennbaren Komponenten und Konzepten zu beachten. Eine Herausforderung dabei ist die Einbettung dieser neuartigen Management-Vorgänge in IT-Service Management Frameworks wie z.B die ITIL oder ISO20000. Eine weitere Fragstellung, die sich aus virtualisierten I/O-Landschaften ergibt, betrifft die bereits etablierte Management-Software: Welche Änderungen bzw. zusätzliche Komponenten sind erforderlich um virtuelle I/O-Komponenten und -Kanäle aus globaler Rechenzentrums-Managementsicht zu beherrschen? Dabei stellen insbesondere Discovery, Authentifizierung, Monitoring und dynamische (Re-)Konfiguration bzw. das Deployment die besonderen Problemgebiete dar.

Diese Arbeit findet in Kooperation mit Fujitsu Siemens Computers statt. Alle notwendigen Teststellungen werden von FSC vor Ort gestellt. Die Betreuung der Arbeit wird von Seiten der Uni sowie FSC gewährleistet.

Anforderungen:
Kenntnisse im Bereich von Virtualisierungstechniken und dem IT-Management sind von Vorteil.

Dauer der Diplomarbeit: 6 Monate

Anzahl Bearbeiter: 1

Betreuer:

Kontakt: felde@mnm-team.org