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Eva Sandmann und Doris Schmitt-Landsiedel einstimmig wiedergewählt

Frauenbeauftragte haben ehrgeizige Ziele

Dr. Eva Sandmann, Hochschulfrauenbeauftragte

26.02.2010, Nachrichten für Studierende

Bei der Wahl der Hochschulfrauenbeauftragten der Technischen Universität München (TUM) wurde Dr. Eva Sandmann, Dozentin im Bereich Biologiedidaktik der TUM School of Education, einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Als ihre Stellvertreterin wurde Prof. Dr. Doris Schmitt-Landsiedel, Lehrstuhlinhaberin für Technische Elektronik, ebenfalls mit allen Stimmen wiedergewählt. Wahlberechtigt sind die Mitglieder des Senats. Eine Amtsperiode dauert zwei Jahre.

Eva Sandmann und Doris Schmitt-Landsiedel wollen auch künftig ihre erfolgreiche und zukunftsweisende Arbeit fortsetzen. In den vergangenen Jahren wurde bereits einiges erreicht: Eine geschlechtersensible Perspektive ist mittlerweile in sämtlichen Strukturen der TUM festgeschrieben; Gender Mainstreaming wird in die neu gegründeten Graduiertenschulen einbezogen, und die Agentur Mädchen und Technik nimmt Einfluss auf die Inhalte der Lehrerbildung. Als sehr erfolgreiches und stark nachgefragtes Programm hat sich das Coaching für Studentinnen erwiesen: Die jungen Frauen erhalten die Möglichkeit, mit professioneller Unterstützung ihre eigene (Studien-)Situation zu reflektieren und mit ihren individuellen Möglichkeiten darauf zu reagieren. Nicht zuletzt wurde im Sommer 2009 das TUM Gender-Zentrum gegründet, das auch den Familienservice an den drei TUM-Standorten und das Gender Consulting einbezieht. Diese neue, umfassendere Institution erleichtert die Umsetzung des gesetzlichen Gleichstellungsauftrags mittels Beratungen, Workshops und finanzieller Unterstützung für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen.

Für die nächsten Jahre haben sich Eva Sandmann und Doris Schmitt-Landsiedel ehrgeizige Ziele gesteckt, um eine neue Zielgruppe für die TUM zu erschließen: Wiedereinsteigerinnen sollen als Nachwuchs für Wissenschaft und Industrie gewonnen und damit gleichzeitig die Fixierung auf die Attribute „männlich und jung“ gelöst werden. Die Interessentinnen werden während eines – möglichst fächerübergreifenden – berufsbegleitenden Zusatzstudiums mit aktuellen Forschungsergebnissen vertraut gemacht und erhalten sowohl pädagogisches Rüstzeug als auch einen Zugang zur Industrie. Perspektivisch sollen in sämtlichen Fachbereichen Strukturen für eine derartige Weiterqualifikation geschaffen und parallel dazu theoretisch untermauert werden. Das fächerübergreifende Modell bietet sich insbesondere für die Lebenswissenschaften an.

Mit diesem Vorhaben werden zwei Gruppen zusammengeführt – einerseits die hoch motivierte, bereits qualifizierte Zielgruppe der Wiedereinsteigerinnen, andererseits die Industrie, die dringend nach Nachwuchskräften sucht. Dies trägt letztlich zur Erhöhung des Frauenanteils in Spitzenpositionen der Wirtschaft bei – ein Kriterium, bei dem Deutschland innerhalb der EU noch immer zu den Schlusslichtern zählt.

Kontakt: genderzentrum@tum.de

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http://portal.mytum.de/frauenbeauftragte/index_html

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