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CeBIT

Hannover 03. - 08.03.2009
Halle 9, Stand B 20

Beteiligungen der Bayerischen Universitäten an der CeBit 2009

Exponate:

Das innovative auf Ajax und Webservices basierende benutzerfreundliche Studentenportal der Standardsoftware FlexNow
Das Ausstellungsobjekt ist das neu konzipierte Studentenportal der Standardsoftware FlexNow. FlexNow wird vom Wissenschaftlichen Institut für Hochschulsoftware der Universität Bamberg (ihb) entwickelt und unterstützt Hochschulprozesse in den Bereichen Studium, Lehre und Prüfungen. FN2 ist die Weiterentwicklung des Systems FlexNow, das zur Zeit an 18 Universitäten und Hochschulen bundesweit eingesetzt wird. Das Studentenportal ist das Frontend für die Benutzergruppe der Studenten. Über das Portal können Studenten unter anderem aktuelle Informationen zu Terminen abfragen, sie können sich zu Prüfungen anmelden, sie können sich von Prüfungen abmelden und sie können Informationen zu den bisher im Rahmen von Prüfungen erzielten Leistungen abrufen. Die technische Architektur des Studentenportals fußt auf einem selbst entwickelten anwendungsnahen Framework, das auch bei den anderen FlexNow Frontends eingesetzt wird. Dieses Framework greift auf eine ganze Reihe von aktuellen Technologien zurück, z.B. Ajax, StAX, Webservices, jQuery. Auch das Thema Barrierefreiheit war bei der Entwicklung des Frameworks von hoher Bedeutung. 

Universität Bamberg
Ihb – Institut für Hochschulsoftware
Prof. Dr. Elmar J. Sinz
Kärntenstr. 7
Bamberg
Tel.: 0951/863 2517
Fax: 0951/863 1180
E-Mail: annette.maerz-loewenhaupt@ihb.uni-bamberg.de
www.ihb.uni-bamberg.de



Innovationsplattform für Open-Innovations

Es wird eine prototypische webbasierte Innovationsplattform vorgestellt, welche einen wichtigen Beitrag zur unternehmensinternen Überführung von Ideen in Innovationen leisten kann. Das Tool unterstützt dabei die projektbezogene Datenhaltung, den Aufbau und die Verwaltung eines sozialen Netzwerkes und die systematische Bearbeitung über typische Prozessphasen. Es ermöglicht ferner die Einbindung aller Mitarbeiter des Unternehmens, z.B. bei der kreativen Ideengenerierung, der Ideeneinreichung, aber auch bei der Ideenbewertung und –weiterentwicklung.
Der chaotisch-kreative Innovationsprozess wird auf diese Weise durch IT dahingehend erleichtert, als dass die Kommunikation und Koordination um einzelne Ideen herum gruppenbasiert strukturiert und unterstützt wird. Ideenspezifische Informationen sind leichter auffindbar und Analysen, hinsichtlich des Gesamtportfolios sowie konkreter Statusabfragen, leichter auswertbar. Dadurch wird die Transparenz deutlich erhöht und der Gedanke der Open Innovation technisch unterstützt.
Das Tool basiert auf neuesten Erfahrungen und Erkenntnissen zu dem Themenfeld „Open Innovation“. Ein Kernziel der Vorstellung ist die zeitnahe, betriebswirtschaftlich-praktische Verifikation getroffener Annahmen und Modelle.

Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl f. Wirtschaftsinformatik III
Prof. Dr.Michael Amberg

Lange Gasse 20
D-90403  Nürnberg Tel.: 0911/5302 801
Fax: 0911/5302 860
E-Mail: kian.mossanen@wiso.uni-erlangen.de
http://www.wi3.uni-erlangen.de



Optimierungsalgorithmen

Software zur Berechnung optimaler Lösungen für technische Fragestellungen wie Schichtplanung, Personaleinsatzplanung, Fertigungsplanung. Leistungsfähigste Software seiner Art auf dem Markt – neue und verbesserte Version 2009.

Universität Erlangen-Nürnberg
c/o Department Informatik
Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Peter Wilke
Martensstraße 3
D-91058  Erlangen
Tel.: 09131/85 27624
E-Mail: wilke@cs.fau.de
http://www2.informatik.uni-erlangen.de/~wilke



Dynamischer Code-Lader für die IBM Cell Broadband Engine

Die Komplexität von Multicore-Rechnern und deren architekturbedingten Beschränkungen erschweren die Erstellung von Software erheblich. Weil zukünftige Prozessarchitekturen aber durchweg viele Rechenkerne aufweisen werden, hat die Bewältigung dieser Probleme eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Es soll daher ein Software-Werkzeug vorgestellt werden, das einige der anfallenden Probleme auf einer konkreten Mehrkernarchitektur (den Cell-Prozessor) automatisch behebt. Dadurch steigt nicht nur die Programmierproduktivität für Multicore-Software, sondern es entfällt auch die bisherige Größenbeschränkung für die ausführbare Software.
Konkret: Der Cell-Prozessor ist ein heterogener Mehrkernprozessor (Multicore), der aus einem PowerPC-Element (PPE) und mehreren Synergistic Processing Elementen (SPEs) besteht. Da diese nur einem kleinen lokalen Speicher für Programm und Daten besitzen und über keinen MMU verfügen, bedient man sich der Overlay-Techniken aus den 70ern. Bei der herkömmlichen Software-Entwicklung für diese Multicore-Plattform muss der Programmierer das Programm in aufwändiger Handarbeit statisch möglichst günstig zerlegen – die Größe des größten Overlays bestimmt den notwendigen Platz für Code.

Universität Erlangen-Nürnberg
Informatik 2
Prof. Dr. Michael Philippsen
Martensstraße 3
D-91058  Erlangen
Tel.: 09131/85 27625
Fax: 09131/85 28809
EMail: philippsen@cs.fau.de
http://www2.informatik.uni-erlangen.de



ALOQA-LBS-Plattform

Die ALOQA-LBS-Plattform ist aus Forschungsarbeiten hervorgegangen. Sie erlaubt das einfache Erstellen von ortsbezogenen Diensten für mobile Endgeräte. Zusätzlich ermöglicht sie eine ganz neue Gruppe von Anwendungen, sog. proaktive Dienste, d.h. der Nutzer wird automatisch über räumliche Ereignisse (z.B. ein andere Nutzer kommt in die Nähe) benachrichtigt. Technisch fungiert sie als Middleware und Intermediär zwischen Nutzern und Dienstanbietern. Die Plattform wird aktuell von einem großen Navigationsgerätehersteller, einem großen deutschen Automobilunternehmen und einer Vielzahl von kleineren Unternehmen und Start-Ups verwendet. Anwendungsbereiche sind Navigation, Child/Pet Tracking, Communities, Mobile Advertising...

Die von der LBS-Plattform bereitgestellten ortsbezogenen proaktiven Funktionalitäten werden gegenwärtig von keinem anderen Anbieter offeriert. Gleichzeitig erlauben die technischen Features der Plattform ganz neue Arten von Benutzerinteraktionen und Diensten. Zusätzliche Alleinstellungsmerkmale sind ein viel niedrigerer Energieverbrauch auf dem Endgerät, enorm reduzierte Datenübertragungskosten (bis zu 80%) und eine hohe Skalierbarkeit.

Universität München – LMU
Lehrstuhl für Mobile und Verteilte System
Prof. Dr. Linnhoff-Popien

Oettingenstr. 67
D-80538  München
Tel.: 089/2180 - 9149
Fax: 089/2180 - 9147
E-Mail: linnhoff@ifi.lmu.de
Johannes.martens@ifi.lmu.de
http://www.mobile.ifi.lmu.de



KnowMetrix – Erfolgsbeurteilung des Wissensmanagements

Es ist allgemein akzeptiert, dass Wissensversorgung und interne Wissensweitergabe unverzichtbare Erfolgsfaktoren für Unternehmen im Wettbewerb sind. Offen ist allerdings wie man den diesbezüglichen Status eines Unternehmens messen oder diagnostizieren kann, um daraus konkrete und wirksame Maßnahmen für die Verbesserung des Wissensmanagements abzuleiten. Bisher gibt es keine methodisch zufrieden stellende Unterstützung. Mit der Adaption der Erfolgsfaktorenanalyse wird ein Vorschlag gemacht, wie Unternehmen künftig mit einem vertretbaren Aufwand eine Diagnose und Erfolgsmessung des Wissensmanagements durchführen können.
iVi-Pro – Interaktives Video Editierungstool zum netzwerkbasierten Wissenstransfer
Durch das geänderte Nutzungsverhalten von Medien zeichnet sich ein steigender Bedarf von interaktiven Videos ab. Unter interaktiven Videos wird hierbei die Anreicherung bestehender Videos um interaktive Elemente verstanden. Mittels iVi-Pro soll der Benutzer in die Lage versetzt werden mit Videos direkt zu interagieren, wobei ihm ermöglicht wird Inhalte sowohl zu konstruieren als auch zu manipulieren, den weiteren Verlauf des Videos zu beeinflussen, das Video mit eigenem Wissen anzureichern oder auch kontextsensitive Zusatzinformation anzuzeigen.
Chinesisch für Wirtschaft und Beruf
"Chinesisch für Wirtschaft und Beruf“ ist ein multimedial unterstützter Sprachkurs, der keine Chinesischkenntnisse voraussetzt. Ziel des Kurses ist es, Studierende und Berufseinsteiger auf die modernen Märkte im fernen Osten vorzubereiten. Dabei wird nicht nur die Grammatik der Sprache vermittelt, sondern insbesondere interkulturelle Aspekte. Denn die interkulturelle Kommunikation spielt eine übergeordnete Rolle, wenn es gilt, im wirtschaftlichen Leben einer anderen Kultur erfolgreich Fuß zu fassen. Der Kurs wird mit einem Blended Learning Konzept umgesetzt. Es werden also Präsenzphasen und virtuelle Phasen sinnvoll miteinander werden.

Universität Passau
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik II
Prof. Dr. Franz Lehner

Innstr. 43
D-94032  Passau
Tel.: 0851/509 2591
Fax: 0851/509 2592
E-Mail: franz.lehner@uni-passau.de
christian.mueller@uni-passau.de



SPIKE (Secure Process-oriented Integrative Service Infrastructure for Network Enterprises)
Access-eGov (Access to e-Government Services Employing Semantic Technologies)
SPIKE
ist eine portalbasierte Software Service Plattform für den einfachen und schnellen Aufbau von virtuellen Geschäftsallianzen, wodurch unter anderem das Outsourcing von Teilen der Wertschöpfungskette sowie Interoperabilität und Integration von Unternehmen jeder Größe ermöglicht wird. Zur Umsetzung dieser Ziele basiert SPIKE auf einer service-orientierten Architektur, verwendet semantische Technologien und setzt als zentrales Element einen Enterprise Service Bus ein.
Access-eGov will E-Government-Dienstleistungen barrierefrei über einen gemeinsamen Zugangspunkt verfügbar und kombinierbar machen. Um dieses Ziel durchzusetzen verwendet das Projekt semantische Technologien. So werden alle teilnehmenden Services semantisch annotiert und dann im Rahmen einer semantischen SOA kombiniert. Der Benutzer wird durch den Persönlichen Assistenten durch die Anwendung und damit auch die Services geführt.
Sowohl SPIKE als auch Access-eGov haben semantische Technologien in breitem Einsatz. SPIKE setzt außerdem einen besonderen Schwerpunkt auf Innovationen im Bereich von Identity Management in Föderationen sowie länder- und organisationsübergreifenden Kollaborationen.

Universität Regensburg
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I
Prof. Dr. Günther Pernul

Universitätsstr. 31
D-93053  Regensburg
Tel.: 0941/943 2742 oder
0941/60488913
Fax: 0941/943 2744
Email: stefanie.burger@it-speicher.de
Guenther.pernul@wiwi.uni-regensburg.de



Die virtuelle Baustelle

Ziel des Forschungsverbunds ForBAU – virtuelle Baustelle ist die ganzheitliche Abbildung eines komplexen Bauvorhabens in einem digitalen Baustellenmodell, dass in allen Projektphasen als zentrales Planungselement eingesetzt werden kann.
Kernpunkte des Vorhabens sind:

  • durchgängige 3D-Modellierung des Bauwerks, der Baustelle und der
    Bauprozesse mit Nutzung der Modelldaten über alle Prozessstufen hinweg in einem zentralen Datenbanksystem
  • dynamische Ablaufsimulation der Bauprozesse in der frühen Planungsphase zur Validierung der statischen Projektpläne
  • zentrale Datenverwaltung und Entwicklung von Strategien zur modellbezogenen Datenhaltung und kontextbezogenen Aufbereitung für die verschiedenen Nutzer des Modells
  • ganzheitliche Optimierung der Prozessabläufe auf der Baustelle unter Berücksichtigung der Subunternehmereinbindung.

Technische Universität München
Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik – fml
Prof. Dr.-Ing. Günthner

Boltzmannstraße 15
D-85747  Garching bei München
Tel.: 089/289 159 73
Fax: 089/289 159 22
EMail: klaubert@fml.mw.tum.de
www.fml.mw.tum.de



IpexSR – A Multifrequency GPS/Galileo/SBAS – Software Receiver

Es wird ein Software-Satellitennavigationsempfänger gezeigt, der im Rahmen unterschiedlicher Projekte komplett an der UniBw entwickelt wurde. Es handelt sich um die weltweit aller erste Realisierung eines hochpräzisen GPS-Empfängers, welcher mit folgenden Hauptmerkmalen auf einem normalen PC laufen kann:
-    Signalverarbeitung am PC, d.h. kein GPS-Chip mehr notwendig
-    GPS, EGNOS und Galileo fähig
-    Empfängt und verarbeitet Signale auf mehreren Frequenzen für höchste Genauigkeit
-    Echtzeitfähig
Die empfangenen GNSS Signale werden von einem Mehrfrequenz-Frontend bearbeitet und als digitalisierten Samples über den USB-Bus zum PC übertragen. Die ganze Signalverarbeitung/Positionierung (Akquisition, Tracking, Daten-Dekodierung, Positionslösung) wird ausschließlich mit der Software durchgeführt. Auf diese Weise zieht der Empfänger folgend Vorteile des Prinzips „Software Defined Radio“:
-    leichte Integrierbarkeit (kein Chip)
-    volle Rekonfigurierbarkeit
-    hohe Flexibilität
Der SW-Empfänger ipexSR kann Anwendung finden als:
-    high-End Referenzstation für präzise Messungen
-    GNSS-Monitoring-Station kompatibel mit den neuesten Navigationssignalen und Systemen
-    Hochflexibler Empfänger für die Implementierung und Validierung von neuen Algorithmen und Methoden
Das vorgestellte Modell stellt eine der aller ersten Entwicklung dar, die stabil funktioniert und grundsätzliche schon marktreif wäre.

Universität der Bundeswehr
Institut für Erdmessung und Navigation
Prof. Dr.-Ing. Günther W. Hein

Werner-Heisenberg-Weg 39
D-85577 Neubiberg
Tel.: 089/6004 2569
Fax: 089/6004 3019
EMail: marco.anghileri@unibw.de
www.unibw.de/ifen


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