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Sitemap Wimes Messekalender 2006 Hannovermesse 2006

Hannover Messe Industrie

Hannover 24. - 28.04.2006
Halle 2, Stand A 54

Beteiligungen der Bayerischen Hochschulen an der
Hannover Messe 2006

Exponate:


Magneto-optische Sensorik
Zusammen mit der Firma Zeiss AG und dem Augsburger KMU AxynTec GmbH wurden magneto-optische Sensorschichten entwickelt, die in ein Polarisationsmikroskop integriert werden. Mit diesen ist es möglich eine schnelle, kostengünstige zwei-dimensionale Qualitätsanalyse von magnetischen Feldern durchzuführen. Hierbei nutzt man den Faraday-Effekt solcher magneto-optisch aktiver Schichten, d.h. die Polarisationsrichtung von linear polarisiertem Licht wird bei Anwesenheit eines Magnetfeldes gedreht. Mit Hilfe eines nachgeschalteten Analysators kann ein Graustufenbild erzeugt werden, dessen Intensität direkt proportional zum Magentfeld am Ort der Probe ist. Für ein solches Gerät zeigen sich die unterschiedlichsten Anwendungsmöglichkeiten auf, z.B.:
  • Schnelle 2d Qualitätsanalyse von Hochleistungshalbleitern oder magnetischer Materialien während der Produktion
  • Einsatz als magnetischer Encoder für - prozessbedingt - stark verschmutzte Bauteile
  • Wirbelstromanalyse von Rissen in metallischen Bauteilen
  • Sicherheitsüberprüfung von Banknoten über ihre magnetische Signatur
  • Lesegeräte für Magnetkarten
Universität Augsburg
Institut für Physik - Experimentalphysik IV
Prof. Dr. Bernd Stricker

Universitätsstr. 1
D-86135 Augsburg
Tel.: 0821/598 3440
Fax: 0821/598 3425
E-Mail: andreas.heinrich@physik.uni-augsburg.de

Tropfenkondensation zur Verbesserung der Wärmeübertragung
Die Tropfenkondensation steigert den Wärmeübergangskoeffizient bei der Wärme-übertragung um bis zu einem Faktor von 10. Folglich können Wärmeübertrager oder Lufttrockner wesentlich kleiner aufgelegt werden. Speziell für die chemische Industrie, in der sehr teure korrosionsbeständige Materialien benötigt werden, oder für die Luftfahrttechnik, in der Leichtbau oberste Priorität hat, ist die Tropfenkondensation eine viel versprechende Möglichkeit. n.

Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Technische Thermodynamik
Professor Dr.-Ing. A. Leipertz

Am Weichselgarten 8
D-91058 Erlangen
Tel.: 09131/852 9900
Fax: 09131/852 9901
E-Mail: ab@ltt.uni-erlangen.de

PMD: Phasenmessende Deflektometrie
Kompaktes Messsystem, bassierend auf der phasenmessenden Deflektometrie, zur dreidimensionalen Vermessung unterschiedlichster spiegelnder Oberflächen, von bis zu mehreren m² Fläche.
Mit dem Prototypen können Objekte von ca. 2mm bis 20mm mit einer lateralen Auflösung im 10µm-Bereich vermessen werden. Defekte von nur 10nm Tiefe werden erkannt.
Mögliche Anwendungen:
Brillengläser, Autoscheiben, lackierte Bauteile, Kontaktlinsen, Intraokularlinsen, Mikrolinsen, Wafer...
Die Vermessung von spiegelnden Freiformflächen ist bisher nicht oder nur mit großem technischen und zeitlichen Aufwand möglich. Mit der PMD können solche Flächen innerhalb weniger Sekunden hochpräzise vermessen werden.

Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Optik
Information und Photonik
Prof. G. Leuchs

Staudtstr. 7/B2
D-91058 Erlangen
Tel.: 09131/852 8384
Fax: 09131/13508
E-Mail: rgross@optik.uni-erlangen.de

ReCoNets: Rekonfigurierbare Netzwerke zur Erhöhung der Fehlertoleranz und Ausfallsicherheit in eigebetteten Systemen
Gezeigt wird ein Netzwerk, dessen Rechenknoten einzelne Steuergeräte darstellen, die im Fehlerfall Funktionalität, implementiert in Hardware und Software, auf andere Steuergeräte migrieren können. Dies wird durch die FPGA-Technologie ermöglicht, welche die Hardware-programmierung und -rekonfiguration erlaubt. Entwickelt wurde eine Infrastruktur, die es einem Systemdesigner erlaubt Funktionalität wie gewohnt zu implementieren und auf dem rekonfigurierbaren Netzwerk laufen zu lassen. Exemplarisch wird ein Fahrbahnerkennungs-algorithmus vorgestellt, der verteilt im Netzwerk läuft, verschiedene Sensoren und Aktuatoren steuert und ohne Einschränkungen bei Ausfällen von Verbindungen und Rechenknoten seine Ausführung fortsetzt. Neuigkeitsgrad: Bei bisherigen vernetzten Steuergeräten ist Funktionalität statisch auf einen Netzwerkknoten gebunden. Das heißt, dass Funktionalität mit dem Ausfall eines Rechenknotens verloren geht. Zum ersten Mal kann nun ein Netzwerk präsentiert werden, dessen Hardware-Funktionalität wie auch Software-Funktionalität aus Gründen der Fehlertoleranz zur Laufzeit migrieren kann.

Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Informatik 12
(Hardware-Software-Co-Design)
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Teich

Am Weichselgarten 3
D-91058 Erlangen
Tel.: 09131/852 5150
Fax: 09131/852 5149
E-Mail: teich@cs.fau.de

Mehrstufiger Hochspannungs-, Hochstrom- Gasentladungsschalter für die Leistungsimpulstechnik
Es wird ein Prototyp eines mehrstufigen Hochspannungs-Hochstromschaltsystems mit der technischen Bezeichnung Pseudo-funkenschalter vorgestellt. Es ist ein neuartiges Niederdruck-Gasentladungsschaltsystem, welches das zuverlässige Schalten von hohen Spannungen (30 kV pro Schaltstufe) und hohen Strömen ermöglicht. Anwendungsgebiete finden sich in der Leistungsimpulstechnik, für die Halbleiterschaltsysteme zu langsam und zu teuer sind. Vorgestellt wird ein zweistufiger Schalter für 60 kV Schaltspannung, welcher ein Entwicklungschritt ist auf dem Weg zu einem 100 kV-Schaltsystem für den Einsatz im Beschleunigerkomplex FAIR der GSI Gesellschaft für Schwerionenforschung mbH, Darmstadt.

Universität Erlangen-Nürnberg
Physikalisches Institut
Lehrstuhl für Astroteilchenphysik
Prof. Dr. K. Frank

Erwin-Rommel-Str. 1
D-91058 Erlangen
Tel.: 09131/852 7147
Fax: 09131/15249
E-Mail: klaus.frank@physik.uni-erlangen.de

M-Line Pro - Das professionelle Werkstoffberatungs- und Informationssystem im Internet.
M-Line Pro eröffnet dem Ingenieur in Planung, Entwicklung, Konstruktion und Fertigung einen an seinen Anforderungen ausgerichteten Zugang zu aktuellen Werk-stoffen verschiedener Gruppen. Das Werkstoffinformationssystem umfasst im Endausbau die Gruppen Metall, Keramiken, Polymere, Verbundwerkstoffe und Naturstoffe. Neu: M-Line Pro bietet dem Ingenieur die Möglichkeit, auch ohne Detailkenntnisse von Materialkennwerten zur Vorauswahl von Werkstoffen zu kommen.
Als Ergänzung beinhaltet M-Line Pro eine Expertendatenbank mit Informationen zu Institutionen, Forschungsprojekten, Prüf- und Fertigungsverfahren.
Ein vergleichbares System mit den angebotenen vielfältigen Suchmöglichkeiten ist nicht auf dem Markt vorhanden. Zwischenzeitlich greifen monatlich mehr als 5000 Benutzer zu und erzeugen 100.000 Abrufe.

Technische Universität München
FORMAT - Bayerischer Forschungsverbund Metall
Prof. Dr. Karlheinz Schmitt-Thomas

Arcisstr. 21
D-80333 München
Tel.: 089/289 25481
Fax: 089/289 22533
E-Mail: waider@werkstoffe.de

MOFLEPS - Modeling flexible product structures und 3D-Skizzierer - Ein intuitives Modellierungstool
  1. Das Softwaretool MOFLEPS unterstützt die Identifikation, Analyse und Optimierung bestehender Abhängigkeiten in Produkten, Prozessen und Organisationseinheiten. Dadurch kann Komplexität beherrscht und Sicherheits-, Kosten- und Qualitätsprobleme durch Systemverständnis reduziert werden.
  2. Der 3D-Skizzierer bietet die Möglichkeit intuitiv 3D-Skizzen zu erstellen. Hierzu kann entweder günstige Standardhardware wie 3-Tastenmouse, Keyboard und Flachbildschirm oder teurere Virtual-Reality-Hardware genutzt werden. Ein besonderes Feature des 3D-Skizzierers ist die Möglichkeit des verteilten Mehrbenutzerbetriebs.

Technische Universität München
Lehrstuhl für Produktentwicklung
Prof. Dr.-Ing. Udo Lindemann

Boltzmannstr. 15
D-85748 Garching
Tel.: 089/289 15155
Fax: 089/289 15144
E-Mail: maik.maurer@pe.mw.tum.de

VeloVent - Neuartiges Verkehrskonzept für urbane Ballungszentren
Velo Vent, ein Verkehrssystem für die moderne Stadt der Zukunft. Idee ist es, muskelkraftbetriebene Fahrzeuge in einem Röhrennetzwerk zu betreiben und die Fortbewegung durch einen Luftstrom in Fahrtrichtung zu unterstützen. Zentrale Punkte im Stadtbereich können verbunden und gravierende Nachteile des Fahrrades (Wetterabhängigkeit, Sicherheitsrisiko, Geschwindigkeit) beseitigt werden. Im Rahmen einer derzeit laufenden Mach-barkeitsstudie werden technische Grundlagen des Röhrennetzwerkes und der Fahrzeuge entwickelt und geprüft. Ausstellungsobjekte sind Windkanalmodelle der Fahrzeuge, ausgewählte innovative Baugruppen im Prototypenstatus sowie virtuelle Animation.
Velo Vent bietet einen Ansatz um das Potential muskelgetriebener Fahrzeuge im Allgemeinen und dem Fahrrad im Speziellen als Nahverkehrs- Transport- und Fort-bewegungsmittel besser auszuschöpfen und die Innenstadtbereiche vom motorisierten Verkehr zu entlasten.

Technische Universität München
Sportgeräte und -materialien
Prof. Dr.-Ing. Veit Senner

Connollystr. 32
D-80809 München
Tel.: 089/289 24501
Fax: 089/289 24502
E-Mail: senner@sp.tum.de; mueller@sp.tum.de

Forschungsinitiative Kraftwerke des 21. Jahrhunderts
Teilprojekte zum Thema Energiewirtschaft, Fluiddynamik und Dampfturbine, Kraftwerkssysteme und Dampferzeugung, Hochtemperaturkompressoren und Brennkammern für Gasturbinen.
Insgesamt werden fünf Teilprojekte vorgestellt.

Technische Universität München
Forschungsverbund KW 21 - abayfor

Arcisstr. 21
D-80333 München
Tel.: 089/289 22538
Fax: 089/289 22589
E-Mail: j.reichert@abayfor.de

Kognitive Ergonomie und Software für Trainings- und Forschungsfahrsimulatoren
Software für Trainings- und Forschungsfahrsimulatoren:
  • für LowCost-Simulatoren bis hin zu sehr aufwändigen Simulatoren geeignet
  • einfache Integration von zusätzlichen Soft- und Hardwaremodulen (Hardware in the Loop, z.B. Fahrerassistenzsysteme)
  • Online Leistungsbewertung des Fahrers
  • realistische 3D-Darstellung von Landstraßen-, Autobahn- und Stadtszenarien
  • einfacher Entwurf von Szenarien - Einsatz der Simulationssoftware im Bereich der kognitiven Ergonomie:
  • Untersuchungen zu Alkohol, Drogen und Medikamenten im Verkehr
  • Studien zu Fahrerassistenz- und -informationssystemen
  • Experimenteller Straßenbau
  • Ausbildung und Training "on the job"
IZVW: größtes verkehrspsychologisches Institut Deutschlands. Forschungsvolumen: 1.7 Mio € /Jahr (Finanzierung: Drittmittel)
Fahrsimulationssoftware: Neuartige Mechanismen für die Erstellung von Szenarios und die Kontrolle des Versuchs-/Trainingsablaufs.
Software ist bereits bei Siemens VDO, Bosch und DaimlerChrysler im Einsatz

Universität Würzburg
Interdisziplinäres Zentrum für Verkehrswissenschaften (IZVW)
Prof. Dr. Hans-Peter Krüger

Röntgenring 11
D-97070 Würzburg
Tel.: 0931/31 2175
Fax: 0931/31 2616
E-Mail: krueger@psychologie.uni-wuerzburg.de

Virtuelles Prototyping
Haptisches Modellieren von dreidimensionalen komplexen Gebilden und Formen am PC, inklusive der digitalen Weiterverarbeitung zur Ausgabe per Rapid Prototyping.
Anwendungsgebiete: überall wo organische, schwer beschreibbare Formen in drei-dimensionalen Daten benötigt werden.
Beispiele: Spielzeugindustrie, Sportartikel, Schuhdesign, Zahn- & Dentaltechnik, Schmuckherstellung, Automobilbau, Glas- und Keramikdesign.
Bei dem Exponat handelt es sich um ein spezielles Eingabegerät für den PC inklusive spezieller Software. Benutzung erfolgt über zwei TFT Bildschirme. Es können reale Ergebnisse (Muster, RP-Teile) erstellt und gezeigt werden.

Fachhochschule Ansbach
Fachbereich Ingenieurwissenschaften
Prof. Dr. Christian Uhl

Residenzstraße 8
D-91522 Ansbach
Tel.: 0981/4877 251
Fax: 0981/4877 416
E-Mail: christian.uhl@fh-ansbach.de

CFD-Strömungssimulation
Simulation von technischen Strömungen mit der kommerziellen Software Fluent. Anwendungsbereiche sind Energie-Medizin- und Kunststofftechnik.
CFD-Simulation wird von Großkonzernen z.B. in der Automobilindustrie bereits genutzt. In der mittelständischen Industrie aufgrund hoher Kosten und des Zeitaufwands sowie des fehlenden Know-hows ist diese Technik noch nicht verbreitet.
Es werden ausgewählte Anwendungen präsentiert.
Präsentation: 1 Standmodul Fachhochschule Ansbach
Fachbereich Ingenieurwissenschaften
Kompetenz-Zentrum Strömungs-Simulation

Prof. Dr. Wolfgang Schlüter
Residenzstraße 8
D-91522 Ansbach
Tel.: 0981/4877 317
Fax: 0981/4877 302
E-Mail: wolfgang.schlueter@fh-ansbach.de

PROBELL - EU Vorhaben zur Untersuchung an Kirchglocken -
In diesem Vorhaben wurden zusammen mit führenden Glockengießern die technologischen und physikalischen Eigenschaften von Glocken und Werkstoffen untersucht. Die Ergebnisse dieser Studien sollen Glocken als Kulturgüter bewahren.
DURABILITY TRANSFER - Konzept zur Langzeit- Beanspruchungs- und Lastdatenerfassung -
mit dem Durability Transfer Konzept lassen sich Langzeitmessungen an Versuchs- und Kundenfahrzeugen effizient und kostengünstig durchführen, indem die bandpassgefilterten Fahrwerksbeschleunigungen zur Rekonstruktion des Schädigungsverlaufes von Beanspruchungen, Lasten und insbesondere der Radkräfte am gesamten Fahrzeug herangezogen werden. Mit dem "Durability Transfer" wird ein äußerst kostengünstiges und zuverlässiges Konzept zur Erfassung des komplexen Schädigungsgeschehens an Fahrzeugen vorgestellt.

Fachhochschule Kempten
Fachbereich Maschinenbau
Herr Prof. Dr. Kurz

Bahnhofstr. 61 - 63
D-87435 Kempten
Tel.: 0831/2523-0
Fax: 0831/2523-229
E-Mail: alexander.masieri@fh-kempten.de

Digitaldrucktinte für nicht saugende Unterlagen (Glas, Aluminium, Edelstahl, Kunststoff)
Entwicklung einer Spezialtinte für digitale Druckanlagen (ORMOJET). Mit dieser Spezialtinte ist es erstmalig möglich, auf nicht saugende Substrate (Glas, Aluminium, Edelstahl) digital zu drucken. Die dabei erreichbare Auflösung hängt vom Druckkopf ab, wobei 1440 dpi auf Glas ohne Probleme durckbar sind. Die maximal erreichbare Durckgeschwindigkeit liegt bei ca. 30m²/Stunde.
Derzeit ist weltweit kein Produkt bekannt, das ähnliche Eigenschaften zeigt. Speziell der Druck von weißer Tinte auf Glas und Edelstahl mit 1440 dpi Auflösung ist einmalig.

Fachhochschule München
Labor für Sol-Gel-Technik
Prof. Dr.-Ing. Ferdinand Trier

Lothstraße 34
D-80335 München
Tel.: 089/289 24342
Fax: 089/289 24342
E-Mail: trier@fhm.edu

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