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Wissenschaftliche Zentralinstitute - Central scientific institutions



  Zentralinstitut für Katalyseforschung (Catalysis Research Center, CRC)
Die weitaus meisten Produkte der chemischen Industrie entstehen unter Einsatz von Katalysatoren, welche entscheidend dazu beitragen, dass Energie und Rohstoffe effizient genutzt werden. Katalyse gilt daher als Schlüsseltechnologie zur Lösung großer Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Das Zentralinstitut für Katalyseforschung (Catalysis Research Center, CRC) bündelt das breite wissenschaftliche Spektrum der TU München im Bereich Katalyseforschung zu einem strategischen hochschulweiten Forschungsschwerpunkt. Die fach- und fakultätsübergreifenden Aktivitäten des CRC reichen von molekularer Grundlagenforschung bis hin zur industriellen Anwendung. Bis 2011 entsteht auf dem TUM-Campus Garching ein Neubau für das CRC, der exzellente Forschungsmöglichkeiten bieten wird.
Prof. N. Rösch

  Carl von Linde-Akademie
Die Carl von Linde-Akademie will Brücken schlagen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit einem spezifisch kulturwissenschaftlich geprägten Angebot soll das Verständnis dafür gefördert werden, wie man führt und kooperiert, Zukunft gestaltet, Entscheidungen herbeiführt, Risiken abschätzt, Verantwortung übernimmt und offen bleibt für Wandel. An der Carl von Linde-Akademie werden Studierenden über das Fachwissen hinaus Schlüsselkompetenzen vermittelt und Lehrende hochschuldidaktisch beraten und weitergebildet.
Prof. Mainzer

  Forschungsneutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II)
Der Forschungsreaktor dient als leistungsstarke Quelle für Neutronen, die als Sonden in der Biologie, Chemie und Physik eingesetzt werden. Im Neutronenstrahl können beispielsweise die Strukturen und Eigenschaften neuer Materialien, die atomaren Ursachen von Materialermüdung, sowie das Innere komplexer Werkstücke zerstörungsfrei sichtbar gemacht werden. Wichtige Arbeitsgebiete am FRM II sind auch die extrem gleichmäßige Dotierung von Silizium für Hochleistungselektronik, die Herstellung von Radiopharmaka und die Direktbestrahlung oberflächennaher Tumore mittels schneller Neutronen zur Krebstherapie.
Prof. W. Petry

  TUM Graduate School
Bereits 2006 durch die Exzellenzinitiative angestoßen, hat die Technische Universität München die TUM Graduate School (TUM-GS) gegründet. Die TUM-GS ist ein innovatives Format in der deutschen Doktorandenausbildung, das sich an den höchsten internationalen Standards misst. Über den Stellenwert der individuellen eigenständigen Promotionsarbeit hinaus schafft die TUM-GS den Rahmen für fakultätsübergreifende, interdisziplinäre und internationale Schwerpunkte. Die Doktoranden erhalten als zentrale Leistungsträger der Universität eine eigene Identität und werden finanziell unterstützt.
Prof. Rank

  Hans-Eisenmann-Zentrum für Agrarwissenschaft
Ziel des Zentralinstituts für Agrarwissenschaft ist es, den inter- und transdisziplinären sowie systemwissenschaftlichen Charakter der Agrarwissenschaft am Standort Weihenstephan weiterzuentwickeln. Das Hans-Eisenmann-Zentrum vernetzt die agrarwissenschaftlichen Institutionen der Technischen Universität München und ist der sichtbare Ansprechpartner der Agrarwissenschaft innerhalb und außerhalb der Hochschule. Darüber hinaus fördert das Zentralinstitut den Kontakt zur agrarwirtschaftlichen Praxis und den Berufsständen.
Prof. Johann Bauer

  Institute of Advanced Study
Das im Jahre 2005 gegründete TUM Institute for Advanced Study ermöglicht der Universität eine deutliche Schärfung ihres Profils in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Medizin und den Lebenswissenschaften auf einem hohen internationalen Niveau. Die herausragendsten Wissenschaftler der TUM, sowie renommierte Gastwissenschaftler und talentierte Nachwuchsforscher haben am TUM-IAS die Möglichkeit, unabhängig und interdisziplinär zu forschen.
Prof. Dewilde

  Medienzentrum
Das Medienzentrum der Technischen Universität München fungiert als Kompetenzzentrum für Medien und eLearning an der TUM. Es unterstützt die Mitglieder der Hochschule bei Konzeption, Entwicklung, Produktion und Einsatz von Medien in Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit.
M. Stross

  Walter Schottky Institut für physikalische Grundlagen der Halbleiterelektronik
Die Forschungstätigkeit des WSI deckt ein breites Spektrum ab - von der Herstellung neuer Halbleitermaterialen durch Abscheideverfahren mit atomarer Genauigkeit über die Entwicklung und Anwendung höchstempfindlicher physikalischer und chemischer Messverfahren bis hin zur Herstellung neuartiger Nanostrukturen, Materialkombinationen oder Bauelement-Prototypen.
Prof. G. Abstreiter

  Zentralinstitut für Geschichte der Technik
Im Mittelpunkt der Aktivitäten des Zentralinstituts für Geschichte der Technik steht die Auseinandersetzung mit der geistes- und sozialwissenschaftlichen Dimension der Technik in historischer Perspektive. Sie lehrt, dass alle Technik im Respekt für eine kulturhistorisch gewachsene Gesellschaft konzipiert werden muss, wenn sie gelingen soll. Das setzt das Verständnis dieser Gesellschaft und der historischen Wandlungsprozesse, in denen sie sich laufend befindet, voraus. Dies für die Ingenieur- und Naturwissenschaften an der Technischen Universität München fruchtbar zu machen, ist die erste Aufgabe des Zentralinstituts.
Prof. U. Wengenroth

  Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL)
Mit dem Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) wurde am Standort Weihenstephan ein neues Kompetenzzentrum etabliert, dessen umfassender Forschungsansatz die gesundheitliche Unbedenklichkeit und nutritive Qualität der Lebensmittel im Kontext von Verarbeitung, Ernährung und Gesundheit zum Ziel hat.
Prof. S. Scherer

  Zentralinstitut für Medizintechnik IMETUM
Ziel des Zentralinstituts für Medizintechnik ist es, medizintechnische Aktivitäten von Wissenschaftlern der TUM einheitlich, aber nicht exklusiv nach außen zu vertreten und eine zentrale Infrastruktur für gemeinsame Projekte zu schaffen. Damit soll eine TUM-weite Marke geschaffen werden, unter der hochwertige wissenschaftliche Projekte der Medizintechnik durchgeführt werden. Besonders erwünscht sind interdisziplinäre Vorhaben einerseits mit Partnern aus Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie andererseits aus Life Science und Medizin. Die Infrastruktur umfasst eine zentrale Kontaktstelle, zentrales Marketing sowie Arbeitsräume für Wissenschaftler einschließlich zentraler, gut ausgestatteter Laborräume.
Prof. G. Färber

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